Über mich

Am 11. Juli 1984 wurde ich in Weimar geboren, erlebte mit meinem Bruder und meinen tollen Eltern eine glückliche Kindheit. Nach einigen Jahren auf dem Goethe- und Schillergymnasium machte ich 2003 an der Käthe-Kollwitz Schule meinen Realschulabschluss. Anschließend ging ich auf das Berufliche Gymnasium in Weimar und schloss dort 2006 in der Fachrichtung Gesundheit und Soziales mit der Allgemeinen Hochschulreife ab. Nach dem unvergessenen Fußball-Sommer , dem „Sommermärchen“, begann ich meine Ausbildung in Erfurt, die ich 2009 mit der Zulassung zum Physiotherapeuten abschloss. Zum Wintersemester 2009/2010 begann ich das Studium der Politikwissenschaften und der Publizistik an der Johannes-Gutenberguniversität Mainz. Hier begann auch mein Engagement in der Politik beim Ring Christlich-Demokratischer Studenten und in der Jungen Union. Nach historisch erfolgreichen Uni-Wahlkämpfen, zwei Jahren als Abgeordneter im Studierendenparlament und als Referent im Allgemeinen Studierendenausschuss, kandidierte ich 2013 als Bundesvorsitzender des RCDS. Nach meiner Wahl (und der Wiederwahl 2014) vertrat ich den Verband im politischen Berlin und lernte neben jeder Universitäts- und Hochschulstadt in ganz Deutschland auch sämtlich politischen Entscheidungsträger der CDU kennen. Nachdem ich das Amt 2015 an meinen Nachfolger übergeben hatte, folgte mein Studienabschluss im Frühjahr 2016. Anschließend folgte ich dem Ruf meiner Heimat und arbeitete bis Juni 2019 als Referent für Grundsatzfragen und strategische Planung für den Landesverband der CDU Thüringen.

Kindheit und Schulzeit in Weimar

Dank meiner tollen Eltern, Großeltern und meiner Familie, erlebte ich eine schöne und unbeschwerte Kindheit gemeinsam mit meinem Bruder Johannes. Wir waren immer draußen in der Natur auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer.

Mit meinem Bruder im Kirschbachtaal
Mit meinem Bruder im Kirschbachtaal

Nach der Pestalozzi-Grundschule ging ich ein halbes Jahr auf das Goethegymnasium und anschließend, bedingt durch unseren Umzug nach Gaberndorf, einige Jahre aufs Schillergymnasium. Auf der Käthe-Kollwitz Regelschule machte ich 2003 meinen Realschulabschluss und besuchte im Anschluss das berufliche Gymnasium mit der Fachrichtung Gesundheit und Soziales. 2006 schloss ich mit der Allgemeinen Hochschulreife ab.

2006 bis 2009

Ausbildung Physiotherapeut - im klinischen Praktikum 2008

Die entbehrungsreiche Zeit der Ausbildung

Aufgrund meines großen Interesses an Anatomie, Physiologie, Gesundheit und Krankheit und meines umfangreichen Vorwissens in diesem Bereich aus dem Abitur, entschloss ich mich zu einer Ausbildung als Physiotherapeut. Dazu pendelte ich drei Jahre von Weimar nach Erfurt. Für meine Ausbildung habe ich keinerlei Vergütung erhalten und jobbte nebenher Abends als Tellerwäscher in einem Weimarer Hotel.

Es waren anstrengende Jahre einer anspruchsvollen Ausbildung. Eine für mich sehr unpolitische Zeit, die mich Gesellschaft und Politik neu begreifen ließ. Ich war danach kein „Linker“ mehr.

Ich bin sehr glücklich und dankbar um die vielen Freundschaften meiner Ausbildungsklasse und die vielen tollen Momente, die ich mit meinen Patienten erlebt habe.

2009 bis 2013

Studium und Einstieg in die Politik

Die Politik hatte mich schon immer sehr interessiert und ich musste meinem inneren Drang folgen. Erstmals weg von zuhause. Eine neue Stadt. Eine neue Mentalität. Ich zog die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz nach Mainz. Eingeschrieben hatte ich mich für Politikwissenschaften und Publizistik.

Nach einem Hinweis, „es gebe hier so ein Parlament für Studenten“, besuchte ich im Spätherbst 2009 aus purer Neugier eine Sitzung des Mainzer Studierendenparlamentes. Heute kann ich sagen: Es hat mich vom ersten Moment an begeistert. Auch wenn ich Anfang wenig von dem verstanden habe, was dort besprochen wurde ich wie es „technisch“ ablief. Ich lernte wenige aber maximal engagierte RCDSler kennen und gemeinsam bauten wir den RCDS Mainz innerhalb von einem Jahr zur stärksten Gruppe in ganz Deutschland auf und errangen historische Wahlsiege bei den Wahlen zum Studierendenparlament.

RCDS Mainz 2013

In dieser Zeit engegierte ich mich zudem in der Jungen Union Mainz und beantragte 2012 – ganz bewusst am 3. Oktober – die Mitgliedschaft in der Partei von Konrad Adenauer und Helmut Kohl, der CDU Deutschlands.

2013 bis 2015

Deutschlandtag JU 2013 Erfurt

In Berlin und ganz Deutschland – zwei Jahre Bundesvorsitzender des RCDS

Nach der vielfältigen und erfolgreichen Arbeit in Mainz kandidierte ich 2013 als Bundesvorsitzender des RCDS. Der Wahlkampf führte mich in jeden Winkel Deutschlands und ich konnte mich schlussendlich mit meinen Ideen und dank der großartigen Unterstützung meiner Mainzer Crew gegen meinen Mitbewerber durchsetzen. Es folgte der Umzug nach Berlin. Die Leitung der Bundesgeschäftsstelle im durchaus interessanten Kreuzberg/Neu Köln, die Vertretung des Verbandes nach Innen und Außen, die regelmäßige Präsenz im Deutschen Bundestag, die Kontakte zu wichtigen Entscheidern der Politik und die Mitgliedschaft im Bundesvorstand der CDU waren unglaublich lehrreich und aufregend. 2014 wurde ich für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Im Herbst 2015 übergab ich das Amt an meinen Nachfolger.

2016 bis 2019

Studienabschluss und Arbeit für die CDU Thüringen

Nach meinem Studienabschluss im Frühjahr 2016 folgte ich dem Ruf meiner Heimat: Als Referent für Grundsatzfragen und strategische Planung des CDU Landesverbandes Thüringen in Erfurt, kehrte ich nach Weimar zu meiner Familie und meinen Freunden zurück.

Trotz aufopfernderer Arbeit musste ich Anfang 2019 die traurige Erkenntnis machen, dass ich auch mit der 25. und 26. Stunde Arbeit am Tag nichts mehr ausrichten kann und die Landtagswahl für die CDU Thüringen verloren gehen wird. Zum Juni 2019 kündigte ich mein Arbeitsverhältnis auf.

Opposition gegen Linkesregierung in Thüringen im Herbst 2016
Opposition gegen Linkesregierung in Thüringen im Herbst 2016
Mit Johannes Gutenberg - Studienabschluss 2016
Mit Johannes Gutenberg – Studienabschluss 2016

seit 2016

Engagement für meine Vaterstadt

Politisch übernahm ich bis November 2018 als Vorsitzender die Verantwortung für die Junge Union in Weimar. Neben wöchentlichen Infoständen auf dem Goetheplatz engagierten wir und für die Idee einer Städtepartnerschaft Weimars mit einer Stadt in Israel. Diese Idee schaffte es auf die Agenda des 2016 neu gewählten Oberbürgermeisters. Darüber hinaus setzten wir uns für die Fertigstellung der Umgehungsstraße und mit Taten gegen Beleidigungen der Polizei („ACAB“) im öffentlichen Raum ein.

Bei den Wahlen zum Weimarer Stadtrat 2019 kandidierte ich auf der Liste der CDU. Mit meinem Schwerpunktthema Umgehungsstraße wurde ich von Platz 31 auf Platz 8 nach vorne kumuliert und bin erster Nachrücker meiner Partei für den Stadtrat.

Einsatz gegen ACAB in Jena im Juni 2018